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Weniger einsam, besser organisiert: Wo digitale Technologien den Alltag erleichtern

19. Juni 2026
  • Vier von zehn fühlen sich digital weniger allein 
  • Rund jeder Dritte nutzt digitale Unterstützung bei Finanzen und Gesundheit 
  • Samstag startet die Digitaltag-Woche zur Stärkung der digitalen Teilhabe

Ob im Austausch mit anderen, beim Umgang mit den eigenen Finanzen, für die Gesundheit oder in Krisensituationen: Digitale Technologien können den Alltag erleichtern und vielen Menschen konkrete Unterstützung bieten. 43 Prozent der Bevölkerung sagen, digitale Technologien helfen ihnen, sich weniger allein zu fühlen. Besonders häufig geben dies die 50- bis 64-Jährigen (48 Prozent) und die 30- bis 49-Jährigen (46 Prozent) an. Seltener sagen dies die 16- bis 29-Jährigen sowie die über 75-Jährigen mit jeweils 38 Prozent. Rund jeder Fünfte (21 Prozent) gibt außerdem an, dass digitale Technologien dabei helfen, Krisensituationen besser zu bewältigen.

Auch bei alltäglichen Aufgaben sehen viele konkrete Vorteile: 38 Prozent der Bevölkerung sagen, digitale Technologien helfen ihnen, ihre Finanzen besser zu managen. Besonders ausgeprägt ist dies bei den 30- bis 49-Jährigen: In dieser Altersgruppe setzt fast die Hälfte (46 Prozent) auf digitale Hilfe beim Finanzmanagement. Bei den über 75-Jährigen ist es dagegen nur jede und jeder Vierte (25 Prozent). Ein Drittel (33 Prozent) gibt außerdem an, digitale Technologien unterstützen sie dabei, gesünder zu leben. Frauen sagen dies mit 36 Prozent häufiger als Männer mit 30 Prozent. Das zeigt eine repräsentative Umfrage zum bundesweiten Digitaltag im Auftrag der Initiative „Digital für alle“ unter 1.005 Personen ab 16 Jahren.

„Digitale Technologien helfen vielen Menschen, im Alltag verbunden, informiert und selbstständig zu bleiben. Damit alle Menschen diese Möglichkeiten nutzen können, brauchen wir Angebote, die verständlich, niedrigschwellig und nah an der Lebensrealität der Menschen sind. Genau hier setzt der Digitaltag an“, sagt Linda Machwitz, Geschäftsführerin der Initiative „Digital für alle“.

Besonders ausgeprägt sind die digitalen Hürden bei älteren Menschen. In der Altersgruppe ab 65 Jahren können 81 Prozent technische Probleme auf den eigenen Geräten nicht selbst beheben. 72 Prozent können technische Geräte wie Smartphones, PCs oder WLAN-Router nicht selbst einrichten. 63 Prozent können nicht mit KI-Anwendungen wie ChatGPT umgehen. Auch beim Sichern von Daten (59 Prozent), bei Video-Anrufen (54 Prozent) sowie bei der Online-Buchung von Terminen und Tickets (51Prozent) liegen die Anteile deutlich über dem Durchschnitt der Bevölkerung.

Der bundesweite Digitaltag am 26. Juni ist Deutschlands größter Aktionstag für digitale Teilhabe. Bereits ab dem 20. Juni laden eine Woche lang zahlreiche Aktionen dazu ein, digitale Technologien kennenzulernen, Berührungsängste abzubauen und digitale Kompetenzen zu stärken. Die mehr als 2.000 Aktionen können unter www.digitaltag.eu auf der Aktionslandkarte nach Standort, Thema und Zielgruppe gefiltert werden. 

Hinter dem Digitaltag steht die Initiative „Digital für alle“, einem breiten Bündnis von Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentlicher Hand. Das gemeinsame Ziel der Initiative ist es, digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern.

Partnerorganisationen der Initiative „Digital für alle“:

Logoübersicht der Partnerorganisationen der DFA

AWO Bundesverband | Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) | Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) | Bitkom | Bundeselternrat (BER) | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) | Deutscher Bibliotheksverband (dbv) | Deutscher Bundesjugendring (DBJR) | Deutscher Caritasverband | Deutscher Kulturrat | Deutscher LandFrauenverband (dlv) | Deutscher Landkreistag (DLT) | Deutscher Naturschutzring (DNR) | Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) | Deutscher Städtetag | Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) | Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV) | Deutsches Rotes Kreuz (DRK) | Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung | Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands | Hochschulrektorenkonferenz (HRK) | TÜV-Verband | Verband kommunaler Unternehmen (VKU) | Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) | Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) | Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) | Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) 

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag der Initiative „Digital für alle“ durchgeführt hat. Dabei wurden 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 15 bis KW 19 2026 statt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Welche der folgenden Aussagen zum Thema digitale Technologien und Anwendungen treffen aus Sie oder Ihrer Meinung nach zu bzw. nicht zu?“.
 

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